GUTACHTEN SCHULZENTRUM KONZ

 

SYSTEMATISCHE ANALYSE ZU RAUMBEDARF, GEBÄUDEZUSTAND UND ZUKÜNFTIGER BAULICHER ENTWICKLUNG

Im Rahmen des Gutachtens stellten sich unter anderem folgende Fragen, wie sie für ähnliche Immobilien in öffentlicher Hand immer wieder zu klären sind:
Welche Bauteile und technische Anlagen müssen grundsätzlich saniert werden? Wie groß ist der zukünftige Raumbedarf? Gibt es Flächenreserven? Sind zusätzliche Flächen erforderlich? Können bestimmte Bereiche zur funktionalen und wirtschaftlichen Optimierung zusammengelegt werden? Welche organisatorischen und baulichen Veränderungen sind sinnvoll, vorstellbar und wirtschaftlich? Welches zukünftige Heizungs- und Energiekonzept ist technisch und wirtschaftlich sinnvoll? Was kosten die verschiedenen Maßnahmen, und in welchem Zeitrahmen lassen sich diese durchführen?

Projektart: Gutachterliche Stellungnahme
Bauherr: Kreisverwaltung Trier-Saarburg
Ort: Stadt Konz, Kreis Trier-Saarburg
Zeitraum: ab 2011
Größe: ca. 18.000 m² BGF

Mit der Umwandlung von Haupt- und Realschule zur umfassenden Realschule Plus ist auch die Frage der Effektivität der Gebäudenutzung und des allgemeinen Gebäudezustands in den Blickpunkt gerückt. Die Kreisverwaltung Trier-Saarburg beauftragte die ARCHITEKTEN STEIN HEMMES WIRTZ in Zusammenarbeit mit PTG & Partner, ein umfangreiches Gutachten zu erstellen. Dieses untersuchte zunächst die gegenwärtige Nutzung der Gebäude, glich die Raumkapazitäten mit den Schulbaurichtlinien ab, zeigte Synergieeffekte auf und schlug Optimierungsmaßnahmen vor. Parallel wurden die Gebäude in Bezug auf ihren Bauzustand und Sanierungsbedarf konstruktiv und energetisch begutachtet. Das Ergebnis war eine Übersicht über kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen sowie daraus entstehende Kosten. Anhand dieses Leitfadens kann der Schulträger in den folgenden zehn Jahren die Maßnahmen systematisch planen und durchführen.